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Vernissage: 22. Oktober 2017, 15:00 Uhr


Peter Thiele

Ach wenn die Welt ...

Peter Thiele ist das vierte Kind des Landschaftsarchitekten Hermann Thiele (1906–2001) aus Nürnberg und Zwillingsbruder des Landschaftsarchitekten Gerhard Thiele.

Ein jüngerer Bruder ist ebenfalls Designer.

Er studierte Grafik an der Folkwangschule und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Zunächst arbeitete er als Kunsterzieher in Westfalen, ab 1969 Lehrtätigkeit an der Höheren Fachschule für Grafik und Werbung in Nürnberg (Vorgänger der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg).

1977 erhielt er den Förderpreis der Stadt Nürnberg.

1979 wurde er an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg Professor und lehrte dort Gestaltungslehre, Druckgrafik, Zeichnung und Illustration.

1991 war Peter Thiele Gastdozent am Canberra Institut of Art, Australien.

Seine Werke wurden vielfach im In– und Ausland ausgestellt. Er ist Mitglied der Künstlergruppe Der Kreis.

Peter Thiele

5 Jahre

Galerie-W

Vernissage: 17. September 2017, 15:00 Uhr


Peter Rawert/Wittus Witt

Ansichtssachen

Post-  und Werbekarten sind ein fester Bestandteil der Alltagskultur.


Neben hunderten von unterschiedlichen Motiven schmücken auch Portraits von Zauberkünstlern oder andere Motive aus der Zauberkunst Ansichtskarten. Deshalb gab es immer auch schon ein besonderes Interesse an ihnen. Stattliche Sammlungen unterhielten der amerikanische Zauberkünstler und Historiker John Mullholland (1898–1970) sowie sein englischer Kollege Stanley Collins (1881–1966). In Deutschland war es der Bibliothekar Hannes Höller (1929–2003), welchen man den wichtigsten „magischen Philokartisten“ nennen kann. Seine Sammlung wird heute von Peter Rawert gepflegt. Sie besteht aus mehreren Hundert Stücken und bildet das gesamte 20. Jahrhundert ab.


Systematisch sind Post- und Ansichtskarten mit Motiven aus der Zauberkunst bis heute kaum betrachtet worden. Anhand der Stücke aus den Sammlungen Rawert und Witt lässt sich allerdings belegen, dass die ersten Autogramm- und Werbekarten von Zauberkünstlern bereits früh in der Entwicklung des „Phänomens Ansichtskarte“ auftauchten. Rudolf Marian von 1901 ist ein frühes Beispiel dafür, wie Zauberkünstler sich das „neue Medium“ zunutze machten. Zu den wichtigsten Protagonisten, die sich ihrer ebenfalls bedienten, gehörten Stars wie der Amerikaner Harry Houdini (1874–1926) oder die deutschen Illusionisten Alois Kassner (1887–1970) sowie Helmut Schreiber alias Kalanag (1903–1963). Aber auch viele andere bekannte, weniger bekannte und heute nicht selten längst vergessene Künstler (und vereinzelte auch Künstlerinnen!) vergangener Tage haben auf Ansichtskarten überlebt. Ihre Selbstdarstellung vermittelt aufschlussreiche Eindrücke von ihrer Kunst.


Die Ausstellung „Anischtssachen“ zeigt rund 200 Exponate aus den Sammlungen Prof. Peter Rawert und Wittus Witt.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit 155 Abbildungen, Broschurbindung,

21 cm x 21 cm,

ISBN 978-3-947289-02-08